Rechenzentrumsmigration & Rechenzentrumsumzug
Rechenzentrumsmigration: kontrolliert statt manuell
Ein Rechenzentrumsumzug ist mehr als der Wechsel eines Standorts. Systeme, Abhängigkeiten und Freigaben müssen in der richtigen Reihenfolge zusammenwirken. Mit FLOWSTER Studio machen Sie wiederkehrende Migrationsschritte zu festgelegten, dokumentierten Workflows – wie bei der Investitionsbank Berlin (IBB).
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Rechenzentrumsumzug: nicht nur Hardware bewegen
Beim physischen Rechenzentrumsumzug werden Geräte und Infrastruktur an einen anderen Standort verlagert. Eine Rechenzentrumsmigration kann darüber hinaus den Wechsel einer Virtualisierungsplattform, einer Cloud-Infrastruktur oder der Betriebsumgebung umfassen. In beiden Fällen entscheidet das Zusammenspiel der IT-Abläufe über den Erfolg.
FLOWSTER ersetzt weder die Migrationsplanung noch den Transport von Hardware. Die Plattform automatisiert die technischen Abläufe, die Sie festlegen: Voraussetzungen prüfen, Systeme ansprechen, Schritte in der richtigen Reihenfolge ausführen und Ergebnisse protokollieren. So werden wiederkehrende Aufgaben reproduzierbar und Abweichungen nachvollziehbar.
Vier Bausteine für eine kontrollierte Migration
Voraussetzungen prüfen
Bilden Sie Prüfungen für Erreichbarkeit, Konfiguration und Abhängigkeiten als Workflow-Schritte ab. Definieren Sie, welche Ergebnisse den nächsten Schritt erlauben.
Abläufe wiederverwendbar machen
Statt jede Migrationswelle neu per Hand abzuarbeiten, nutzen Sie festgelegte Workflows und passen deren Parameter an die jeweiligen Systeme an.
Freigaben & Fehlerabfangroutinen
Legen Sie Freigaben für kritische Änderungen und Reaktionen auf Fehler fest. Rücksetzschritte werden gezielt geplant – sie entstehen nicht automatisch.
Dokumentation & Logging
Die automatische Dokumentation und das Logging machen die ausgeführten Schritte und Ergebnisse nachvollziehbar – für Projektteam, Betrieb und Nachbereitung.
Was Sie vor der Rechenzentrumsmigration klären sollten
- Quell- und Zielumgebung sowie Systemabhängigkeiten erfassen
- Migrationswellen und Verantwortlichkeiten festlegen
- Prüfungen vor und nach jedem Migrationsschritt definieren
- Wartungsfenster, Freigaben und Kommunikation abstimmen
- Fehlerabfangroutinen und Rücksetzverfahren testen
- Dokumentation und Übergabe an den Betrieb vorbereiten
Drei Migrationsphasen aus dem IBB-Projekt
1. Inventarisierung & Export
Die Workflows erfassten unter anderem Snapshots, Fault Tolerance, PCI-Passthrough, RDMs und eingebundene ISOs. Ein strukturierter Excel-Export diente der Planung und als Eingabe für die nächsten Schritte.
2. Compute-Migration
Shared-Storage Cross-vCenter vMotion überführte bis zu acht VMs parallel. Netzwerkzuordnung und Vorprüfungen wurden ergänzt durch Kontrollen von Power State, VMware Tools, Ping und vCenter-Ereignissen.
3. Storage-Migration
Maximal zwei Storage-Migrationen liefen gleichzeitig. Anschließend folgten Datastore-Reports und ein manueller Freigabe- und Kontrollschritt vor dem Löschen leerer Datastores.
IBB: Rechenzentrumsmigration bei laufendem Bankbetrieb
Die Investitionsbank Berlin, Förderbank des Landes Berlin, migrierte ihre produktiven Workloads aus zwei lokalen VMware-Umgebungen in VMware Cloud Foundation 5.2.x. FLOWSTER Solutions verantwortete die Automatisierung, JAEMACOM den IT-Betrieb und das Projektmanagement. Der Anwenderbericht beschreibt die Umsetzung bei laufendem Bankbetrieb – ohne eine einzige geplante Downtime.
Im IBB-Projekt wurden 90 % Entlastung der internen IT beim operativen Migrationsaufwand und 50 % Zeitersparnis bei externen Dienstleistern erreicht. Die wiederverwendbare Automatisierungslogik bildet eine Grundlage für weitere Infrastrukturprojekte. Diese Ergebnisse beziehen sich auf das konkrete IBB-Projekt, nicht auf eine Garantie für jede Migration.
- Geplante Downtime
- 0
- Entlastung beim internen Migrationsaufwand
- 90 %
- Zeitersparnis externer Dienstleister
- 50 %

Häufige Fragen zur Rechenzentrumsmigration
Was unterscheidet Rechenzentrumsmigration und Rechenzentrumsumzug?
Ein Rechenzentrumsumzug bezeichnet vor allem den Standortwechsel von Hardware und Infrastruktur. Eine Migration umfasst auch den Wechsel von Plattformen oder Betriebsumgebungen. Beide benötigen koordinierte technische Abläufe.
Welche Aufgaben übernimmt FLOWSTER bei einer Migration?
FLOWSTER automatisiert die von Ihnen definierten technischen Schritte, Prüfungen und Freigaben und dokumentiert deren Ausführung. Projektplanung, Hardwaretransport und die fachliche Festlegung der Migration bleiben Aufgaben Ihres Teams und Ihrer Dienstleister.
Ist eine Rechenzentrumsmigration ohne Downtime möglich?
Die IBB hat ihr Projekt ohne geplante Downtime umgesetzt. Ob dies in Ihrer Umgebung möglich ist, hängt unter anderem von Architektur, Anwendungen und Migrationsverfahren ab. FLOWSTER garantiert keine unterbrechungsfreie Migration.
Was passiert, wenn ein Migrationsschritt fehlschlägt?
Sie können Fehlerabfangroutinen in jeden Workflow einbauen, etwa für Benachrichtigungen oder definierte Rücksetzschritte. Das konkrete Vorgehen muss für Ihre Infrastruktur geplant und getestet werden.
Unterstützt das Logging Anforderungen aus NIS2 und DORA?
Automatische Dokumentation, Logging und konkrete Workflows können die Einhaltung von NIS2 und DORA unterstützen. Sie helfen auch bei der Nachbereitung von Vorfällen. Die Software allein stellt keine Compliance her.
Wo finde ich den IBB-Anwenderbericht?
Über die verlinkte IBB-Seite können Sie den bestehenden Anwenderbericht nach Ausfüllen des Formulars herunterladen.
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Welche Schritte Ihrer Migration lassen sich automatisieren?
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